Kosten

Die Anwaltsgebühren im Sozialrecht sind vergleichsweise moderat. Hinzu kommt, dass der Weg zu den Sozialgerichten gerichtskostenfrei ist.

Hartz IV-Empfänger haben bei mir die Möglichkeit, sich schnell und kostenlos beraten zu lassen. Auch meine Vertretung gegenüber dem JobCenter im Widerspruchsverfahren löst keine Kostenfolge aus. Einzige Voraussetzung: Die Widerspruchsfrist von einem Monat sollte noch nicht abgelaufen sein. 

Im gerichtlichen Verfahren entstehen mittellosen Mandanten keine Kosten, weil regelmäßig die Voraussetzungen für Prozesskostenhilfe vorliegen. 

Und natürlich bleiben Verfahren immer dann ohne Kostenfolge, wenn sie erfolgreich abgeschlossen werden können: In diesen Fällen muss die Gegenseite die Kosten übernehmen. Das ist im Sozialrecht überdurchschnittlich oft der Fall.

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die anwaltlichen Gebühren (excl. Auslagen und MwSt), die bei nicht mittellosen Mandanten entstehen können:

Erstberatung:    75 €

Antragsverfahren
Geschäftsgebühr: Fertigung des Antrags

  • Rahmen: 40 € - 520 €
  • Mittelgebühr: 280 €

Widerspruchsverfahren
Geschäftsgebühr: Fertigung des Widerspruchs

  • Rahmen: 40 € - 520 €
  • Mittelgebühr: 280 €

Einigung oder Erledigung (außergerichtlich)

  • Rahmen: 40 € - 520 €
  • Mittelgebühr: 280 €

Klageverfahren (1. Instanz Sozialgericht)
Verfahrensgebühr (ohne vorherige Vertretung im Widerspruchsverfahren)

  • Rahmen: 40 € - 460 €
  • Mittelgebühr: 250 €

Verfahrensgebühr (mit vorheriger Vertretung im Widerspruchsverfahren)

  • Rahmen: 20 € - 320 €
  • Mittelgebühr: 170 €

Terminsgebühr (Vertretung im Gerichtstermin)

  • Rahmen: 20 € - 380 €
  • Mittelgebühr: 200 €

Einigung oder Erledigung (gerichtlich)

  • Rahmen: 30 € - 350 €
  • Mittelgebühr: 190 €